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Herausnehmbar
Herausnehmbarer Prothesen kommen für Patienten immer dann in Frage, wenn noch einige eigene Zähne im Mund erhalten sind, die aber nicht ausreichen oder zu ungünstig stehen, um als Lückenversorgung eine
festsitzende Brücke zu tragen. Solche Prothesen können meistens sehr dünn und platzsparend gearbeitet werden. Man gewöhnt sich schnell an sie und empfindet sie nicht als Fremdkörper.
Herausnehmbare Prothesen können einfach und preiswert sein. Sie können besonders zahnschonend und komfortabel sein, oder sehr wertvoll, z.B. aus Gold und sehr aufwendig konstruiert. Solche Prothesen sind natürlich
auch mit höheren Kosten verbunden. Die preiswerte Standardlösung besteht aus der Prothesenbasis, die aus einer hochwertigen Legierung mit den Hauptbestandteilen Chrom und Kobalt gegossen wird. Solche Legierungen haben
sich seit etwa 50 Jahren bewährt und sie lösen im allgemeinen keine Allergien aus. Auf der Prothesenbasis aus Metall werden die Ersatzzähne mit rosafarbenen Prothesenmaterial befestigt. Für die Verankerung der
Prothese im Mund dienen metallische Federarme, die Klammern.
Sie umfassen die restlichen Zähne und halten so die Prothese an ihrem Platz. Vorteilhaft ist bei dieser Versorgung der günstige Preis, von Nachteil ist,
dass sich die Klammern beim Kauen bewegen, wodurch die natürlichen Zähne beschädigt werden können.
Eine Alternative ist es den Klammerzahn zu überkronen und den Federarm um die Krone aus Metall zu legen. Das ist eine zahnschonende Lösung.
Sie haben sicher schon einmal beobachtet, dass zwei konisch zulaufende Becher gut ineinander haften, diesen Effekt kann man auch für die Verankerung von Prothesen nutzen.
Dazu werden zwei oder mehr Zähne mit einem konischen
Käppchen aus Gold überkront. Die Prothese erhält ähnliche Käppchen, natürlich zahnfarben verblendet, die wie die konischen Becher ineinander auf den Kronenkäppchen haften.
Dies ist eine perfekte, zahnschonende und unsichtbare Verankerung. Man spricht von Teleskopkronen. Zu den ebenso zahnschonenden Verankerungen zählen auch die Geschiebe, z.B. T-Geschiebe. Das Geschiebe besteht aus zwei Teilen, eines davon wird in die Überkronung eines
Restzahnes eingebaut, das Gegenstück dazu befindet sich in der herausnehmbaren Prothese. Bei einsetzen der Prothese werden beide Teile ineinander geschoben. Der erste Prothesenzahn verdeckt das Geschiebe.
Hier nochmals eine Oberkiefer-Geschiebe-Prothese mit den beiden Pfeilerkronen. Man kann in günstigen Fällen die restlichen Zähne auch überkronen und mit Metallstegen miteinander verbinden.
Die Prothese wird gegossen und mit Klemmelementen versehen. Falls das Klemmelement einmal ermüdet kann Ihr Zahnarzt es leicht auswechseln.
Hier die auf die Stege gesetzte Prothese, sowie es auch im Mund aussähe.
In diesem Fall stehen noch die beiden mittleren Schneidezähne sowie auf einer Seite ein Eckzahn und der erste Backenzahn. Auf der anderen Seite steht ebenfalls der Eckzahn, der erste Backenzahn ist einzeln überkront,
daneben stehen noch zwei weitere Zähne. Alle Zähne wurden für die prothetische Versorgung beschliffen. Der festsitzende Teil der Versorgung besteht aus jeweils zweigliedrigen Elementen auf den Schneidezähnen
und dem Eck- bzw. Backenzahn. Sie sind aus hochgoldhaltiger Legierung hergestellt und werden einzementiert. In die zahnfarben verblendete Backenzahnkrone wurde ein T-Geschiebe eingearbeitet. Auf der anderen Seite sind auf
allen anderen Zähnen ebenfalls parallel gefräste Unterkronen zementiert, die beiden letzten wurden mit einem Steg verbunden. Die herausnehmbare Prothese besteht aus einer bewährten Kobalt-Chrom-Legierung

mit Verbindungselementen aus Gold. Das Gegenstück des bereits gezeigten Geschiebes ein feines Präzisionsbauteil.
Mit diesen Umläufen stützt sich die Prothese auf den Frontzahnkronen ab. Mit dem Stegreiter und einer Ringkrone wird die Prothese in der hinteren Region abgestützt. Vorn stützt sie sich über eine Teleskopkrone
auf dem Eckzahn ab. Eine wertvolle Versorgung mit viel Freiraum für die Zunge und perfekter Ästhetik.
In diesem Fall wird die herausnehmbare Prothese an zwei Geschieben und auf zwei Teleskopkronen verankert. Die Geschiebe sind Bestandteil der festsitzenden, zahnfarbenverblendeten Frontzahnbrücken.
Die herausnehmbare Prothese wurde aus einer hochgoldhaltigen Legierung hergestellt, sie ist damit absolut mundverträglich. Ähnliche Konstruktionen können auch für den Zahnersatz im Unterkiefer angefertigt
werden. Organische Störungen und allergische Hautreizungen gehen nur sehr selten von Dentallegierungen aus. Wenn für den Zahnersatz hochwertige Gold- und Platinlegierungen oder im Falle von herausnehmbaren Zahneratz Kobalt-Chrom oder
ebenfalls hochgoldhaltige Legierungen verwendet werden ist man immer auf der sicheren Seite. Preiswerte und dennoch sichere Alternativen sind die sogenannten NEM-Legierungen und Titan aus dem ebenfalls Prothesen hergestellt werden können.
Beide Werksotffe erfordern spezielle Verarbeitungsgeräte. Für gesundes Zahnfleisch und Störungsfreie Körperfunktionen sollten alle sogenannten Sparlegierungen abgelehnt werden.
Sparlegierungen werden in unserem Labor nur auf ausdrücklichen Wunsch des Patienten verarbeitet.
Implantatgetragen
Die Verankerung von Zahnersatz auf Implantaten ist eine großartige Erfindung um Zahnersatz im Kieferknochen dauerhaft zu befestigen. Immer mehr, aber längst noch nicht alle Zahnärzte sind auf eine solche Behandlung eingerichtet. Deshalb ist es möglich,
dass Sie Ihr Zahnarzt für die Versorgung mit Implantaten an einen anderen Zahnarzt, einen Oralchirurgen oder Kieferchirurgen überweist. Die prothetische Versorgung kann dann wieder von Ihrem Zahnarzt und dem entsprechenden Labor ausgeführt werden. Implantate
kann man als künstliche Zahnwurzeln bezeichnen, die in den Kieferknochen eingebracht werden, um Zahnersatz auf ihnen zu verankern. Sie bestehen aus Titan, einem besonders stabilen Metall,
dieser Werkstoff ist sehr gut körperverträglich. Man bezeichnet diese körperverträgliche Eigenschaft auch als Biokompatibilität.
Der Zahnersatz wird zuletzt meist durch Verschrauben auf dem oder den Implanteten befestigt. Man kann Implantate zum Ersatz einzelner Zähne heranziehen, zur Vermehrung der für
Brückenersatz notwendigen Pfeiler und zur Verankerung von Totalprothesen. Ist nur ein einzelner Zahn zu ersetzen, sieht die Situation nach der Fertigstellung so aus.
Die Nachbarzähne wurden nicht geschliffen, sie sind unversehrt. In einem anderen Fall ist durch einen Sturz der mittlere linke Schneidezahn verloren gegangen. Normalerweise müßten die beiden Nachbarzähne beschliffen werden, um die Lücke
mit einer Brücke zu schließen. Das hätte viel gesunde Zahnsubstanz gekostet und wäre aufgrund der schlanken Zähne äußerst schwierig gewesen. Da die Knochensubstanz es zuließ, konnte ein einzelnes Implantat gesetzt werden.
So wurde die Zahnlücke ohne die Nachbarzähne zu beeinträchtigen geschlossen. Das Ergebnis überzeugt. Die Anwendung dieses modernen Verfahrens war hier ohne Einschränkung gerechtfertigt.
Als besonders wertvoll erweist sich der Einsatz eines Implantates zur Pfeilervermehrung, eine Brücke zum Beispiel kann dann auf zwei oder mehreren Pfeilern verankert werden, von denen einer oder mehrere Implantate sind.
Bei völliger Zahnlosigkeit ist es gerade im Unterkiefer oft nicht möglich einer Prothese ausreichenden Halt zu geben. Ein Steg aus Edelmetall befestigt auf mehreren Implantaten ist dafür eine gute Lösung.
Das Röntgenbild zeigt die Implantate und den Steg aus Edelmetall, der die Prothese tragen wird. Neuerdings können auch Magnete als Verbindung zwischen den Implantaten und einer Totalprothese eingesetzt werden. Die magnetischen Kräfte halten die
Prothese auf den Implantaten in der richtigen Position. Dieses Verfahren läßt sich auch mit einer bereits
getragenen, aber trotz aller Bemühungen des Zahnarztes nicht gut sitzenden Prothese anwenden.
Bitte betrachten Sie das folgende Kapitel mit besonderer Aufmerksamkeit, denn es enthält wichtige Hinweise über die Pflege von Implantat getragenem Zahnersatz und einige Verhaltensregeln für den Tag, an dem die Implantate eingesetzt werden.
Das zusammenfügen einer Trägerkonstruktion mit dem Implantat, das etwa 3 Monate nach der Einheilung erfolgt, kann hier beobachtet werden. Das Einsetzen der Implantate in den Kieferknochen
erfolgt ambulant, also in der Zahnarztpraxis. Eine örtliche Betäubung sorgt dabei für die Schmerzausschaltung. In der Regel ist das Setzen von Implantaten kein besonders komplizierter Eingriff, trotzdem sind bestimmte Verhaltensweisen zu beachten:
- Sie haben am Tag der Operation normal gefrühstückt.
- Zu Hause sind Eis- oder Kältebeutel zur Unterdrückung einer Schwellung nach der Operation vorbereitet worden.
- Bitte fahren Sie nicht mit Ihrem Auto, denn die Anestesie und eventuell vom Zahnarzt verabreichte Schmerzmittel können ihre Verkehrstüchtigkeit einschränken.
- Für den Operationstag sollten Sie weiche oder flüssige Nahrung vorbereiten, da Sie mit der frischen Wunde keine
harten Speisen zu sich nehmen sollten.
Die Erfolgsrate ist sehr hoch. Über 90% aller eingesetzten Implantate sind langfristig erfolgreich. Dazu können Sie als Patient durch gute Mundhygiene und regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt die Voraussetzungen schaffen.
Neben dem Zähneputzen müssen die Implantate mit Interdentalbürstchen und Zahnseide gut gepflegt werden. Es wird nicht immer möglich sein, Zahnprobleme mittels Implantaten zu lösen. Wo es aber die anatomischen Gegebenheiten erlauben
und die Bereitschaft zur gewissenhaften Mundhygiene vorhanden ist, kann mit Implantaten die einwandfreie Kaufunktion und das persönliche Wohlbefinden wieder hergestellt werden.
Galvanogeformt
Statt industriell hergestellter Legierungen können für den Zahnersatz auch galvanisch geformte Gerüste eingesetzt werden.
Sie bestehen aus Feingold mit einer Reinheit von 99,99 %, dadurch sind sie absolut mundverträglich. Sollte durch eine totale
Prothese aus Kunststoff eine Allergie auftreten, so kann die Prothesenbasis auch aus Gold, z.B. im Galvano-Forming-Verfahren hergestellt werden.
Durch die hohe Reinheit des galvanisch abgeschiedenen Goldes, sind solche Prothesen äußerst körperverträglich.
Galvanoinlays bestehen aus zwei Schichten, aus einer Basisschicht, aus galvanisch abgeschiedenem Gold von einer Reinheit
von 99,99%, die äußerst genau paßt. Man sieht die Inlaybasis hier bei einer Einprobe im Zahn.
Auf diese Galvanogoldbasis wird zahnfarbene Keramik aufgebrannt. Es bleibt dann nur ein schmaler Goldrand sichtbar, der absolut dicht
am Zahn abschließt. Nach dem Einzementieren vereint das Galvanoinlay in sich die ästhetischen Vorteile eines Keramikinlays
mit den Vorteilen des höchst passgenauen Goldinlays. Als Krone mit Keramikverblendung ist dies eine sehr empfehlenswerte Lösung für die Langzeitversorgung
eines stark beschädigten Seitenzahnes. Im Frontzahnbereich erziehlt man mit dieser Methode äußerst ästhetische Ergebnisse.
Totale Prothese
Sind Ober- oder Unterkiefer völlig zahnlos, so wird die Versorgung mittels totaler Prothesen erforderlich.
Totale Prothesen bestehen aus rosa Prothesenkunststoff, in dem die künstlich Zähne befestigt werden.
Totale Prothesen werden so hergestellt, dass der Kunststoff des Prothesenkörpers genau passend am Gaumen anliegt. Die Prothese saugt sich am
Weichgewebe des Gaumens fest. Das ist in vielen Fällen schwierig, denn der Saugeffekt soll auch unter Belastung, also beim Kauen und
Sprechen nicht verloren gehen.
Der Zahnarzt wird zunächst die Mundverhältnisse kontrollieren, danach entscheidet er über die Art der
Abformung und über zusätzliche Maßnahmen, die für eine ausgewogene Konstruktion der Totalprothese erforderlich
sein können. Wenn die Mundsituation sehr ungünstig ist oder Sie bereits mit einer totalen Prothese versorgt sind, die Ihnen
Probleme bereitet, schlägt Ihr Zahnarzt Ihnen vielleicht vor, die Prothese auf Implantaten zu verankern.
Künstliche Zähne für totale Prothesen werden industriell in Zahnfabriken hergestellt.
Bis zu fünf Farbschichten sind erforderlich, um eine natürliche Farbgebung zu erzielen.
Damit die Zähne zu ihrer Persönlichkeit passen, müssen sie bezüglich der Form und Farbe
genau ausgesucht werden.
Ein Beispiel: Sie erkennen gut die feine Struktur auf der Zahnoberfläche und es wird deutlich, dass der natürliche
Zahn nicht flach ist wie eine Klaviertaste, sondern schön geschwungen und körperhaft, damit er die Lippe abstützen kann.
Die richtige Zahnform entscheidet also noch mehr als die Farbe über die Glaubwürdigkeit von Zahnersatz.
Selbst bei gleicher Größe können sich Zähne in ihrer Form sehr von einander unterscheiden.
Mal sind sie länglich, mal quadratisch, mal eher dreieckig.
Hier ist an einem Modell dargestellt, wie sich Zähne, auch Ihre Zähne, im Laufe Ihres Lebens verändern können.
Noch nicht einmal der ganz jungfräuliche und jugendliche Zahn ist so hell wie die Zähne, die manchmal in der Werbung dargestellt
werden. Schon im mittleren Lebensalter verändern sich die Zähne immer schneller und sichtbarer.
Sie erhalten kleine, zunehmend deutlich werdende Charakterisierungen, deshalb kann man sich neue Zähne nicht einfach nach der Farbe
aussuchen.
Bei der totalen Prothese verändern kleine und weit zurückstehende Zähne das Gesichtsprofil
sehr nachhaltig und machen "alt". Hier sehen Sie links einen Patienten, mit falsch ausgewählten zu kleinen Zähnen. Und daneben den Patienten mit
der passenden Zahngröße. Das Lippenprofil wird von den richtig ausgewählten Zähnen unterstützt und der Patient wirkt natürlich
und viel jünger.
Eine einfache und wirtschaftliche Methode die Normalposition des Unterkiefers zum Oberkiefer zu ermitteln, ist die Registrierung mittels zweier Wachswälle.
Sie werden vom Zahntechniker nach einem Abdruck angefertigt. Im Munde erfolgt dann die Festlegung der richtigen Position mittels Schluckregistrierung.
Aufrecht sitzende oder besser stehend nimmt der Patient einen kleinen Schluck Flüssigkeit, im Moment des Schluckens, kommen die Zahnreihen, respektive die Bisswällen kurzfristig in Kontakt.
Diese Kontaktpostion soll festgehalten werden. Mit 3 Markierungen fixiert man die Zuordnung der Schablonen. Die beiden Wachswälle werden außerhalb
der Mundes miteinander verschmolzen. Sie ermöglichen dem Zahntechniker die Gipsmodelle der beiden Kiefer in der richtigen Position
in den Kausimulator einzugipsen.
Zweifellos wird Zahnersatz um so besser funktionieren, je genauer die Bissrelation ermittelt wird. Dazu dient ein sogenanntes
intraorales Registrierbesteck. Es handelt sich dabei um eine Platte aus Metall, die eingefärbt wird und um einen Zeichenstift, der von einer Platte im Unterkiefer getragen wird.
Führt die Patientin mit dem Unterkiefer Vorschub- und Seitwärtsbewegungen aus, so entsteht auf der Schreibplatte ein Pfeilwinkel.
In der so gefundenen Position, werden die beiden Teile des Registrierbestecks fixiert. Dabei entsteht ebenfalls eine Möglichkeit wie bei den Wachswällen,
mit dessen Hilfe die richtige Position der beiden Kiefer zueinander mit guter Genauigkeit auf den Kausimulator übertragen werden können.
Große Bedeutung hat auch in welchem Abstand zum Kiefergelenk und in welchem Winkel die Zahnreihen des Patienten angeordnet waren. Sie sollten
nach Möglichkeit genauso wieder angeordnet werden. Dazu dient die sogenannte extraorale Bestimmung der Kieferrelationen (= außerhalb des Mundes). Dazu verwendet man, wie im Bild zu sehen, einen Gesichtsbogen (= Übertragungsbogen).
Er orientiert sich an einer gedachten Linie von unterhalb des Auges zum Gehörausgang.
Der Übertragungsbogen, wie man dieses Registriergeräte nennt, erlaubt eine sehr genaue Bestimmung der Kieferpositionen zueinander und in Relation zum
Kiefergelenk. Gleichzeitig wird auch der Neigungswinkel der Zahnreihen zur eben erwähnten Ohr-Augen-Ebene bestimmt. Das Ergebnis dieser Vermessung wird beim Eingipsen der Modelle präzise auf den Kausimulator übertragen.
Man versteht gut, dass diese genaue Vermessung eine sehr exakte Übertragung der individuellen Schädelsituation in den Artikulator ermöglicht.
Das ist eine wichtige Voraussetzung für die optimale Funktion von Zahnersatz.
Die fertige Prothese stellt nicht nur die Kaufunktion wieder her, sondern versetzt Sie auch wieder in die Lage deutlich und störungsfrei zu sprechen.
Ganz besonders wichtig ist auch die Wiederherstellung des Gesichtsprofils. Natürlich stützen die Prothesenzähne Ihre Oberlippe ab, wie früher die
eigenen Zähne.
Durch die tägliche Belastung beim beißen und Kauen, sowie das sich Einlagern in das Mund-Weich-Gewebe haben fast immer zur Folge, dass anfänglich, nach der Eingliederung neuer totaler Prothesen sogenannte "Druckstellen" auftreten können.
Weitere Besuche in der Zahnarztpraxis sind deshalb durchaus üblich.
Ihr Zahnarzt wird dies dann korrigieren, bis Sie in der Lage sein werden, Ihre neuen Dritten dann Tag und Nacht tragen können.
Ästhetik
Lächeln macht den Menschen menschlich, Lächeln gewinnt, es schafft Kontakte und stimmt versöhnlich,
Lächeln ist Kommunikation ohne Worte, international. Lächeln schafft Sympathie, wenngleich man die Zähne zeigt,
vor der Kamera genauso wie im Alltag. Damit sind wir beim Thema.
Die Zähne bestimmen den Gesichtsausdruck. Die Zähne sind das auffälligste Erkennungszeichen der inneren
und äußeren Persönlichkeit.
Der Karikaturist sieht es ebenso. Sammy Davis Jr., bekannt als Entertainer rund um die Welt, ist sofort erkennbar an den Merkmalen
seiner Zähne. Wie gesagt, die Zähne prägen die Persönlichkeit, bei froh gelaunten Damen ebenso, wie bei den
Männern dieser Welt. Deshalb muß der Zahnersatz unsichtbar sein. Trotzdem wünschen sich viele Patienten schöne, makellose Zähne.
Zum Beginn des mittleren Lebensalters stellen sich aber oft Veränderungen und farbliche Charakterisierungen an den Zähnen ein und gut
erkennbar ist auch, dass sich die Zähne an einigen Stellen etwas abgenutzt haben. Deshalb dürfen die Zähne von Zahnersatz keineswegs so aussehen wie
die Zähne ganz junger Menschen.
Der Zahntechniker gibt sich daher alle Mühe, den Zahnersatz selbst im Backenzahnbereich so natürlich wie möglich zu gestalten.
Er versucht mir großem künstlerischen Geschick, die Unregelmäßigkeiten der Natur täuschend ähnlich nachzuempfinden.
Mit einem kleinen Spielchen, nennen wir es "..so falsch - wie echt.." können Sie sich selbst von der künstlerischen Gestaltung von Zahnersatz überzeugen.
Welcher Zahn ist hier echt und welcher ist Zahnersatz? Klicken Sie bitte den Zahn an, den Sie für echt halten.
Wenn Sie die Auflösung dieser Frage wünschen, klicken Sie bitte auf "AUFLÖSUNG".
Fassen wir zusammen: Zahnersatz muß wie die natürlichen Zähne aussehen und soll nicht zu erkennen sein, eben "so falsch - wie echt".
Die Form der Zähne muß ebenso stimmen wie die Farbe und die Alterscharakteristik. Erlauben Sie deshalb Ihrem Zahnarzt und seinem
Zahntechniker für Sie, statt "weißer Klaviertasten" Zähne, realistisch aussehende Zähne, mit allen für Ihren Mund typischen Charakteristika
anzufertigen, so wie die Natur sie zum Vorbild gibt, damit Sie wieder gewinnend lächeln können.
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